{"id":98,"date":"2014-04-16T11:16:30","date_gmt":"2014-04-16T09:16:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/?p=98"},"modified":"2014-04-16T13:44:03","modified_gmt":"2014-04-16T11:44:03","slug":"martin_selber","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/2014\/04\/16\/martin_selber\/","title":{"rendered":"Der funkende Poet"},"content":{"rendered":"<p><strong>Funkamateur und Kinderbuchautor Martin Selber<\/strong><\/p>\n<p><strong>Nicht wenige Jugendliche in der DDR der 1950er- und 1960er-Jahre haben ihrer Liebe zur Radio- und Funktechnik entdeckt, nachdem sie eines der B\u00fccher von Martin Selber gelesen hatten. Der hie\u00df eigentlich Martin Merbt, war aktiver Funkamateur, lebte unweit von Magdeburg und verfasste au\u00dfer den drei bekannten Technik-Kinderb\u00fcchern mehr als 50 Romane und Kurzgeschichten, in denen auch manchmal das Funken eine Rolle spielte.<\/strong><br \/>\n<!--more--><\/p>\n<div id=\"attachment_130\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_0.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-130\" class=\"size-medium wp-image-130\" alt=\"Martin Selber \/ Martin Merbt (1924 \u2013 2006)\" src=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_0-215x300.jpg\" width=\"215\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_0-215x300.jpg 215w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_0-734x1024.jpg 734w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_0.jpg 1240w\" sizes=\"auto, (max-width: 215px) 100vw, 215px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-130\" class=\"wp-caption-text\">Martin Selber \/ Martin Merbt (1924 \u2013 2006)<\/p><\/div>\n<p>Martin Merbt, der 1924 in Dresden zur Welt kam, interessierte sich seit seiner Kindheit f\u00fcr die Funkerei. Bei der damaligen NS-Jugendorganisation hatte er Mitte der 30er Jahre schon sehr fr\u00fch die M\u00f6glichkeit, das Morsen zu erlernen. Aus diesem Grund war es f\u00fcr ihn kein Problem, sp\u00e4ter den \u201eWehrmachtsnachrichtenschein\u201c zu erwerben. Als er zum Milit\u00e4r eingezogen wurde, erwies sich das f\u00fcr ihn als Vorteil, denn als Nachrichtenhelfer und Funker musste er nicht in die Kampfzone. Den Krieg erlebte Merbt als Funker und Sanit\u00e4ter an verschiedenen Einsatzorten in Frankreich und an der Ostfront, wo er bei Kriegsende in russische Gefangenschaft geriet.<br \/>\nMerbt verf\u00fcgte \u00fcber ein ausgepr\u00e4gtes Sprachtalent, er konnte ausgezeichnet franz\u00f6sisch sprechen und beherrschte auch den els\u00e4ssischen Dialekt. So gelang es ihm, seine russischen Bewacher davon zu \u00fcberzeugen, dass er vermeintlich kein Deutscher, sondern Franzose sei. Aus diesem Grund kam er vorzeitig aus der Gefangenschaft frei und konnte schon 1945 nach Deutschland zur\u00fcckkehren. Seine Eltern hatte es in den Wirren des Kriegsendes in die Gegend von Magdeburg verschlagen. So kam er nach Domersleben, heute Teil der Gemeinde Wanzleben. Dieses kleine Dorf in der B\u00f6rde sollte f\u00fcr sein weiteres Leben zu seiner Heimat werden.<\/p>\n<p><strong>\u201eDas macht Martin selber\u201c<\/strong><br \/>\nIn der entbehrungsreichen Nachkriegszeit der 1940er-Jahre sehnten sich die Menschen nach Ablenkung vom tristen Alltag. Doch das kulturelle Angebot in der landwirtschaftlich gepr\u00e4gten Region war eher bescheiden. Deshalb entschlossen sich einige Mitglieder der Dorfgemeinschaft, f\u00fcr Tanz, Spiel und Theater selbst zu sorgen. Mit seinen Talenten konnte Martin Merbt sehr viel dazu beitragen. Er engagierte sich, und so entwickelte sich in Domersleben ein umfangreiches Kulturleben, an dem sich viele Dorfbewohner beteiligten. Als jemand fragte, wer denn alles organisiere, leite und einstudiere, bekam er die Antwort: \u201eDas macht unser Martin selber\u201c. Damit war das Pseudonym \u201eMartin Selber\u201c geboren, unter dem er fortan seine zahlreichen Werke verfasste.<br \/>\nAuch mit Radiotechnik hat sich Martin Merbt in dieser tristen Zeit besch\u00e4ftigt. Um \u00fcberhaupt wieder Radio h\u00f6ren zu k\u00f6nnen, wurde zun\u00e4chst ein Detektorempf\u00e4nger gebaut. R\u00f6hren und andere Teile zum Bau eines \u201erichtigen\u201c Radios waren damals nur sehr schwer aufzutreiben und wenn erh\u00e4ltlich, dann sehr teuer. Schlie\u00dflich brauchte die Familie das Geld f\u00fcr wichtigere, lebensnotwendige Anschaffungen. An Funken war in den ersten Jahren nach dem Krieg zun\u00e4chst \u00fcberhaupt nicht zu denken. Erst als die Besatzungsmacht die Vorschriften lockerte, konnte in den sp\u00e4ten 1950er-Jahren der Amateurfunk in der DDR wieder aufgenommen werden. Allerdings wollte die Staatsmacht seinerzeit die Kontrolle dar\u00fcber behalten und erlaubte deswegen zun\u00e4chst nur Klubstationen, die von der GST (Gesellschaft f\u00fcr Sport und Technik) betrieben wurden. Um Funkamateur werden zu k\u00f6nnen, musste man Mitglied in dieser Organisation sein. Hier lernte man das Morsen (CW) und alles, was f\u00fcr die Lizenzpr\u00fcfung erforderlich war.<\/p>\n<p><strong>Endlich wieder funken<\/strong><br \/>\n1957 existierte bereits eine Klubstation im Nachbardorf Hohendodeleben, das etwa 6 km von Domersleben entfernt ist. Merbt war nat\u00fcrlich sehr interessiert an den Aktivit\u00e4ten der dortigen Funkamateure und besuchte \u00f6fters die Station. Eines Tages fragte man ihn, ob er nicht nach Magdeburg zur Lizenzpr\u00fcfung mitkommen wolle. Eigentlich wollte er nur zuschauen, aber Merbt nutzte die Gelegenheit und nahm an der Pr\u00fcfung teil. Er bestand auf Anhieb und war daraufhin aus Hohendodeleben unter dem Rufzeichen DM3KFG aktiv. Zu Hause in der Bodenkammer bastelte er sich die Empfangsstation DM-0827\/G, an der er viele Stunden als flei\u00dfiger Kurzwellenh\u00f6rer verbrachte.<\/p>\n<div id=\"attachment_99\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-99\" class=\"size-medium wp-image-99\" alt=\"Bild 2: OM Martin in seiner Funkbude in seinem Haus in Domersleben (In der Quelle [13] ist f\u00e4lschlicherweise angegeben, dass es in der Klubstation Hohendodeleben aufgenommen wurde)*. (Bild: Funkamateur)\" src=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_2-300x209.jpg\" width=\"300\" height=\"209\" srcset=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_2-300x209.jpg 300w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_2-1024x714.jpg 1024w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_2-429x300.jpg 429w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_2.jpg 1299w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-99\" class=\"wp-caption-text\">Bild 2: OM Martin in seiner Funkbude in seinem Haus in Domersleben (In der Quelle [13] ist f\u00e4lschlicherweise angegeben, dass es in der Klubstation Hohendodeleben aufgenommen wurde)*. (Bild: Funkamateur)<\/p><\/div>\n<blockquote><p>* K.-P. Merbt \u00fcber dieses Bild: \u201eSo weit ich mich erinnere, kann man hier folgendes erkennen: Vor sich von rechts nach links hat mein Vater einen alten Wehrmachtsempf\u00e4nger, der nicht mehr im Gebrauch war. Der schmale Kasten ist ein Antennenverst\u00e4rker, daneben der Sender EcoBuPA. Kann sein, dass die Endstufe unter dem Tisch stand. Beides sind Eigenbauten. Der kleine Kasten war wohl ein Mikrofonverst\u00e4rker, die S\u00e4ule davor links neben der Taste ist ein Kohlemikrofon. Das letzte Teil in der Reihe mit runder Lautsprecherabdeckung der Empf\u00e4nger, und zwar ein umgebauter Schiffsempf\u00e4nger, Superhet SH6. Alles auf das man direkt sieht, sind Messger\u00e4te und eher dekorative, nicht mehr benutzte Einzelteile, meist wohl Bastelarbeiten aus vergangenen Funkerzeiten.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das sprach sich bei der Dorfjungend herum, die sich brennend f\u00fcr Technik interessierte. Die jungen Leute durften ihn gerne besuchen, und er zeigte ihnen, wie sich weite Welt im Kopfh\u00f6rer anh\u00f6rt. Schon bald waren sie vom Funk-Virus befallen, so dass Merbt mit einigen von ihnen 1958 die Sektion Nachrichtensport in Domersleben gr\u00fcndete. 1959 konnte man die Klubstation mit dem Rufzeichen DM3WG in Betrieb nehmen. 1960 erhielt OM Martin die Lizenz f\u00fcr seine eigene heimische Funkstation und das Rufzeichen DM2APG.<\/p>\n<div id=\"attachment_124\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_13.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-124\" class=\"size-medium wp-image-124\" alt=\"Bild 1: Die drei erfolgreichen Technik-Kinderb\u00fccher von Martin Selber haben viel junge Leute zur Funktechnik gebracht.\" src=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_13-300x149.jpg\" width=\"300\" height=\"149\" srcset=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_13-300x149.jpg 300w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_13-1024x511.jpg 1024w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_13-500x249.jpg 500w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_13.jpg 2001w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-124\" class=\"wp-caption-text\">Bild 1: Die drei erfolgreichen Technik-Kinderb\u00fccher von Martin Selber haben viel junge Leute zur Funktechnik gebracht.<\/p><\/div>\n<p>Besonders am Herzen lag Martin Merbt die Ausbildung Jugendlicher. Jeden Montag kam im Klub, der im Kulturhaus untergebracht war, die \u201eArbeitgemeinschaft der Jungen Funker\u201c zusammen, um das richtige L\u00f6ten zu erlernen, das Morsen zu trainieren sowie sich mit der Praxis des Funkens vertraut zu machen. Alles das, was hier erarbeitet wurde, lie\u00df Merbt in seine wohl bekanntesten Technik-Kinderb\u00fccher \u201eMit Spulen, Draht und Morsetaste\u201c, \u201eMit Radio, R\u00f6hren und Lautsprecher\u201c, \u201eMit Logbuch, Call und Funkstation\u201c [1] einflie\u00dfen, die Ende der 1950er-Jahre im Kinderbuchverlag Berlin erschienen.<\/p>\n<div id=\"attachment_131\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-131\" class=\"size-medium wp-image-131\" alt=\"Bild 4: Junge Funkerin und junge Funker der Arbeitsgemeinschaft im Kulturhaus in den 1960er-Jahren.\" src=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_4-300x196.jpg\" width=\"300\" height=\"196\" srcset=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_4-300x196.jpg 300w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_4-1024x670.jpg 1024w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_4-458x300.jpg 458w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_4.jpg 1686w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-131\" class=\"wp-caption-text\">Bild 4: Junge Funkerin und junge Funker der Arbeitsgemeinschaft im Kulturhaus in den 1960er-Jahren.<\/p><\/div>\n<p><strong>Technisches Wissen spannend verpackt<\/strong><br \/>\nDiese B\u00fccher haben bei mehreren Generationen junger Menschen das Interesse an der Radio- und Funktechnik geweckt. Und etliche wurden davon auch in ihrer sp\u00e4teren Berufswahl beeinflusst oder sind ihr Leben lang dem Hobby Amateurfunk verfallen. Die Ursache f\u00fcr die besondere Faszination der Martin-Selber-B\u00fccher liegt wohl darin, dass er die Vermittlung des notwendigen technischen Wissens in spannende Handlungen verpackte, die sich leicht lesen lassen und in denen die Jugendlichen sich selbst wiederfinden. Au\u00dferdem beschreibt er, wie man mit dem wenigen, was damals zur Verf\u00fcgung stand, einfache Apparaturen basteln konnte, an denen nicht nur die prinzipielle Wirkungsweise zu erkennen ist, sondern die auch richtig funktionieren. Als Beispiel sei hier die W\u00e4scheklammer genannt, die zur Morsetaste wurde.<\/p>\n<div id=\"attachment_132\" style=\"width: 1999px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-132\" class=\" wp-image-132 \" alt=\"Bild 5: Morsen lernen an der Leiste \u2013 auch die Kleinsten h\u00f6ren hochkonzentriert zu.\" src=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_5.jpg\" width=\"1989\" height=\"1213\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-132\" class=\"wp-caption-text\">Bild 5: Morsen lernen an der Leiste \u2013 auch die Kleinsten h\u00f6ren hochkonzentriert zu.<\/p><\/div>\n<p>Nicht wenige Leser seiner B\u00fccher erinnern sich noch gerne daran, dass ihnen Martin Selber bei ihren ersten Gehversuchen auf dem Gebiet der Radiotechnik quasi als \u201eBastelonkel\u201c zur Seite gestanden ist. F\u00fcr diejenigen, die diese B\u00fccher nicht aus ihrer eigenen Kindheit bis heute her\u00fcbergerettet haben, ist vor einigen Jahren sogar eine Nachdruck aufgelegt worden [2], der noch erh\u00e4ltlich ist und der sich gro\u00dfer Beliebtheit erfreut.<\/p>\n<p><div id=\"attachment_133\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-133\" class=\"size-medium wp-image-133\" alt=\"Bild 6: Das erste Eigenbauger\u00e4t, ein Detektor \u2013 muss doch zum Laufen zu bringen sein... [6]\" src=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_6-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_6-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_6-1024x685.jpg 1024w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_6-447x300.jpg 447w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_6.jpg 1620w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-133\" class=\"wp-caption-text\">Bild 6: Das erste Eigenbauger\u00e4t, ein Detektor \u2013 muss doch zum Laufen zu bringen sein&#8230; [6]<\/p><\/div><br \/>\n<strong><br \/>\nSendeverbot am Samstag<\/strong><br \/>\nDie Klubstation in Domersleben DM3WG, sp\u00e4ter Y45ZG, existierte bis in die 1980er-Jahre. Martin Merbt hatte sich hier jahrelang mit viel Engagement um den Nachwuchs gek\u00fcmmert. Daneben war er auch mit seiner eigenen Station aktiv. Er beteiligte sich mit Erfolg an zahlreichen Contests und erhielt etliche Diplome. \u201eOM Martin\u201c war regelm\u00e4\u00dfig Teil der sonnt\u00e4glichen Runde auf 80 m und erfreute sich gro\u00dfer Beliebtheit unter den anderen Amateuren.<br \/>\nNicht nur in der Luft, sondern auch auf Papier engagierte sich Merbt in Angelegenheiten des Amateurfunks. So meldete er sich in der Zeitschrift Funkamateur in den 1960er- und 1970er-Jahren immer wieder zu Wort. Zum einen, um am Beispiel von Domersleben zu zeigen, wie erfolgreiche Jugendarbeit auszusehen hat [3 \u2013 9, 12], und zum anderen, um auf Missst\u00e4nde im Funkbetrieb hinzuweisen (z. B. \u201eQSL-Pranger\u201c) [10, 11].<div id=\"attachment_140\" style=\"width: 213px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_31.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-140\" src=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_31-203x300.jpg\" alt=\"Bild 3: OM Martins QSL-Karten der Empfangsstation DM-0827\/G und der Sendestation DM2APG, mit den damaligen Mitteln recht attraktiv gemacht. (Folgende Bilder: Familie Merbt)\" width=\"203\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-140\" srcset=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_31-203x300.jpg 203w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_31-694x1024.jpg 694w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_31.jpg 1709w\" sizes=\"auto, (max-width: 203px) 100vw, 203px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-140\" class=\"wp-caption-text\">Bild 3: OM Martins QSL-Karten der Empfangsstation DM-0827\/G und der Sendestation DM2APG, mit den damaligen Mitteln recht attraktiv gemacht. (Bilder au\u00dfer Nr. 2: Familie Merbt)<\/p><\/div><\/p>\n<p><strong>OM Martin verweigert Y-Rufzeichen<\/strong><br \/>\nSein selbstgebauter AM-Sender gab 60 Watt an die Langdraht-Antenne ab. Im Nahfeld war dann allerdings das TVI so stark, dass kein Empfang mehr m\u00f6glich war. Deshalb verh\u00e4ngte die Familie Merbt zu bestimmte Zeiten ein \u201eSendeverbot\u201c, insbesondere samstags, wenn im Westfernsehen der Programmplan f\u00fcr die folgende Woche gesendet wurde, den man sorgf\u00e4ltig mitschrieb \u2013 DDR-Programmzeitschriften druckten diesen damals aus naheliegenden Gr\u00fcnden nicht ab.<br \/>\nEinige der in der Klubstation in Domersleben aktiven Amateure wurden auch beruflich von ihrem Hobby gepr\u00e4gt und sind sp\u00e4ter z. B. als Schiffsfunker in der Welt weit herum gekommen. Bis zum Schluss nutzte OM Peter Tautz, damals mit dem Rufzeichen DM3NWG, sp\u00e4ter Y45VG, die Klubstation. Damit diese noch weiter betrieben werden konnte, zahlte er sogar die GST-Mitgliedsbeitr\u00e4ge f\u00fcr nicht mehr aktiven Amateurfunk-Kollegen weiter.<\/p>\n<div id=\"attachment_134\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/selber_7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-134\" class=\"size-medium wp-image-134\" alt=\"Bild 7: OM Peter Tautz, damals mit dem Rufzeichen DM3NWG, hat noch lange versucht, die Klubstation in Domersleben am Leben zu halten (Bild aus den 1970er-Jahren).\" src=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/selber_7-300x195.jpg\" width=\"300\" height=\"195\" srcset=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/selber_7-300x195.jpg 300w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/selber_7-1024x667.jpg 1024w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/selber_7-460x300.jpg 460w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/selber_7.jpg 1736w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-134\" class=\"wp-caption-text\">Bild 7: OM Peter Tautz, damals mit dem Rufzeichen DM3NWG, hat noch lange versucht, die Klubstation in Domersleben am Leben zu halten (Bild aus den 1970er-Jahren).<\/p><\/div>\n<p>Mit der Umstellung der DM- auf Y-Rufzeichen im Jahr 1980 war OM Martin alles andere als einverstanden. Die Urkunde musste bei der GST in Magdeburg abgeholt werden. Als seine Art stillen Protestes verzichtete er darauf und war seit dem nicht mehr in der Luft. 1987 wurde die Klubstation in Domersleben, zu dieser Zeit mit dem Rufzeichen Y44ZG, endg\u00fcltig zugemacht.<br \/>\nMartin Merbt starb 2006 im Alter von 82 Jahren.<\/p>\n<div id=\"attachment_105\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-105\" class=\"size-medium wp-image-105\" alt=\"Bild 8: In den letzten Jahren vor seinem Tod arbeitete Martin Selber als Journalist und Schriftsteller (hier 1999 an seinem Schreibtisch).\" src=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_8-300x250.jpg\" width=\"300\" height=\"250\" srcset=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_8-300x250.jpg 300w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_8-1024x854.jpg 1024w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_8-359x300.jpg 359w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_8.jpg 1880w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-105\" class=\"wp-caption-text\">Bild 8: In den letzten Jahren vor seinem Tod arbeitete Martin Selber als Journalist und Schriftsteller (hier 1999 an seinem Schreibtisch).<\/p><\/div>\n<p><strong>Sonnenfleckenregion als Denkmal<\/strong><br \/>\nWas bleibt, ist die Erinnerung an einen Menschen, der mit seinen mehr als 50 Werken und zahlreichen Artikeln nicht nur das Leben der Menschen seiner Umgebung, der B\u00f6rde, reflektiert hat, sondern auch ganze Generationen junger Menschen mit dem Radio- und Funk-Virus infiziert hat. Und er lebt weiter in den Erinnerungen seiner damals jugendlichen Leser an die ersten T\u00f6ne aus ihrem Detektor und den Morsezeichen, die sie mit dem selbstgebauten 0-V-1 aufnehmen konnten. Der DARC e. V. hat Martin Selber ein Denkmal gesetzt, in dem eine Sonnenfleckenregion nach im benannt wurde. Vermutlich wurde das von Dr. Michael H\u00f6ding, DL6MHW, initiiert, der selbst nur 30 km entfernt von Domersleben aufwuchs und unter Y63UG seine ersten QSOs t\u00e4tigte.<br \/>\nUnd die Stra\u00dfe in Domersleben, an der das Haus der Familie Merbt steht, hei\u00dft heute \u201eMartin-Selber-Stra\u00dfe\u201c.<\/p>\n<p><strong>Autor: Peter von Bechen<\/strong><br \/>\nDieser Beitrag wurde in der Zeitschrift <a href=\"http:\/\/www.funkamateur.de\/\">\u201eFunkamateur\u201c<\/a> 2012, Heft 1, Seiten 29 \u2013 31 (www.funkamateur.de) erstmals ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><br \/>\n[1] Selber, M.: Mit Spulen, Draht und Morsetaste, Mit Radio, R\u00f6hren und Lautsprecher (sp\u00e4tere Auflagen: Mit Radio, R\u00f6hren und Transistoren), Mit Logbuch, Call und Funkstation, Kinderbuchverlag, Berlin (DDR), verschiedene Auflagen ab 1958<br \/>\n[2] Selber, M.: 3 in 1. ISBN 978-3-936124-88-0, Funk-Verlag Bernhard Hein, Dessau.<br \/>\n[3] Selber, M., DM 3 WG: &#8230; und auch sonst mit viel Elan. FA 1963, H. 4, S. 123<br \/>\n[4] Selber, M., DM 3 WG: Selbstbau eines Taschentelefons. FA 1963, H. 7, S. 237<br \/>\n[5] Selber, M., DM 3 WG: Mehr als sieben Jahre. FA 1966, H. 9, S. 455<br \/>\n[6] Selber, M., DM 3 WG: Das erste Eigenbauger\u00e4t: Ein Detektor. FA 1968, H. 2, S. 91<br \/>\n[7] Selber, M., DM 3 WG: Fragen wir mal Domersleben. FA 1968, H. 1, S. 41<br \/>\n[8] Selber, M., DM 3 WG: Eine drahtgebundene Morsetaste. FA 1968, H. 4, S. 195<br \/>\n[9] Selber, M., DM 3 WG: Wie w\u00e4r&#8217;s mit einer Fuchsjagd? FA 1968, H. 5, S. 246<br \/>\n[10] Selber, M., DM 2 APG \/ DM 3 WG: Ein altes Lied. FA 1970, H. 3, S. 144<br \/>\n[11] Selber, M., DM 3 WG \/ DM 2 APG: Sto\u00dfseufzer f\u00fcr die jungen Newcomer. FA 1973, H. 3, S.148, und H. 4, 162<br \/>\n[12] Selber, M., DM 2 APG: Die Domerslebener und ihre 16j\u00e4hrige Erfahrung. FA 1975, H. 5, S.249<br \/>\n[13] Brenneke, W. D.: Ein funkender Schriftsteller. FA 1968, H. 7, S. 333<br \/>\n(FA = Funkamateur)<\/p>\n<blockquote><p><strong>Anmerkung des Autors: Wie es zu diesem Artikel kam<\/strong><br \/>\nIch hatte Anfang der 1990er-Jahre Gelegenheit, Teile des Nachlasses des kurz zuvor verstorbenen Karl-Heinz Schubert, langj\u00e4hriger Chefredakteur der Zeitschrift Funkamateur, vor der Entsorgung im Altpapiercontainer zu bewahren. Darunter war auch ein Exemplar des Buches \u201eMit Logbuch, Call und Funkstation\u201c. Auf der ersten Seite findet sich eine pers\u00f6nliche Widmung des Autors an die Redaktion und \u201eherzliche 73\u201c mit dem Datum 20.08.1959 (Bild 9).<\/p>\n<div id=\"attachment_106\" style=\"width: 209px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_9.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-106\" class=\"size-medium wp-image-106\" alt=\"Bild 9: Pers\u00f6nliche Widmung f\u00fcr den Funkamateur in dem Belegexemplar des Buches \u201eMit Logbuch, Call und Funkstation\u201c. Das Original befindet sich heute im GFGF-Archiv, Hainichen.\" src=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_9-199x300.jpg\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_9-199x300.jpg 199w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_9-680x1024.jpg 680w, http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Selber_9.jpg 1630w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-106\" class=\"wp-caption-text\">Bild 9: Pers\u00f6nliche Widmung f\u00fcr den Funkamateur in dem Belegexemplar des Buches \u201eMit Logbuch, Call und Funkstation\u201c. Das Original befindet sich heute im <a href=\"http:\/\/www.gfgf.org\/index.html?\/content_intro_archiv.html\">GFGF-Archiv<\/a>, Hainichen.<\/p><\/div>\n<p>Das Buch stand viele Jahre im Regal, bis es mir k\u00fcrzlich wieder in die Hand fiel und ich auf die Idee kam, mehr \u00fcber diesen Autor zu erfahren, was vielleicht auch andere \u201ealte Funker\u201c bzw. \u201eehemalige Junge Funker\u201c interessieren k\u00f6nnte.<br \/>\nIm Internet gibt es bei Wikipedia knappe Informationen \u00fcber Martin Selber sowie einen Hinweis auf die Website <a href=\"http:\/\/www.martin-selber.de\">www.martin-selber.de<\/a>, die von seinem Sohn als Andenken an seinen Vater betrieben wird. Ich habe Kontakt zu ihm aufgenommen und ihn im M\u00e4rz 2011 in Domersleben in seinem Elternhaus besucht. Klaus-Peter Merbt und Peter Tautz (ex DM3NWG) haben mir bei dieser Gelegenheit sehr viel \u00fcber Martin Selber sowie dessen Aktivit\u00e4ten als Funkamateur berichten k\u00f6nnen. Diese Informationen bilden die wesentliche Grundlage zum vorliegenden Beitrag. An dieser Stelle m\u00f6chte ich mich bei Klaus-Peter Merbt und Peter Tautz f\u00fcr die freundliche Unterst\u00fctzung und die zur Verf\u00fcgung gestellten Bilder bedanken.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Funkamateur und Kinderbuchautor Martin Selber Nicht wenige Jugendliche in der DDR der 1950er- und 1960er-Jahre haben ihrer Liebe zur Radio- und Funktechnik entdeckt, nachdem sie eines der B\u00fccher von Martin Selber gelesen hatten. Der hie\u00df eigentlich Martin Merbt, war aktiver &hellip; <a href=\"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/2014\/04\/16\/martin_selber\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":117,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-98","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-radio"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/98","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=98"}],"version-history":[{"count":20,"href":"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/98\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":147,"href":"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/98\/revisions\/147"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-json\/wp\/v2\/media\/117"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=98"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=98"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.vonbechen.de\/Peter\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=98"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}